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Transaktionale & Transformationale Führung sowie Hochleistungsteams: Eine persönliche Zeitreise

Diesmal will ich kurz über meine eigene Geschichte zum Thema Hochleistungsteams schreiben. Wie es für mich begonnen hat, und was das mit Prof. Dr. Wolfgang Jenewein (externer Link, öffnet in neuem Tab) zu tun hat. Ich habe Wolfgang schon des Öfteren bei LinkedIn hervorgehoben und werde auch in diesem Blog immer wieder gerne auf seine Weisheiten zurückgreifen.
Es war 2005, ich war Werkleiter in Rutesheim, und unser Coach, Dr. Gerhard Kettgen, hat mich damals zum ersten Mal mit dem Konzept von Leistungsteams und Hochleistungsteams vertraut gemacht. Das war noch ganz analog, im direkten Coaching, gemeinsam mit meinem Team. YouTube gab es noch nicht, große öffentliche Debatten über das Thema auch nicht. Es war reine Coaching-Arbeit, Schritt für Schritt.
Seit diesem Moment entwickelten sich meine jeweiligen Teams und ich – mit Kettgens Unterstützung – in Richtung neue Führung, Leistungsteams und manchmal sogar Hochleistungsteams. Und ich schreibe ganz bewusst: Das ist keine einfache, sondern eine sehr harte, teilweise sehr emotionale Arbeit an uns selbst. Allerdings mit dem klar messbaren Ergebnis, dass die Leistung des Teams bei gleichem zeitlichen Aufwand deutlich gesteigert wird! Und das bei gleichzeitig deutlich gesteigerter Zufriedenheit der Teammitglieder. Dazu aber gerne mehr in einem anderen Post.
Der nächste große Moment war 2014, bei bei einer internen Führungskräfteveranstaltung. Es gab damals schon erste Videoinhalte im Netz, aber zur Instanz für mich wurde in diesem Moment Wolfgang Jenewein. In seiner Präsentation sprach er - für mich zum ersten Mal - von transaktionaler und transformationaler Führung, und plötzlich hatte ich einen Namen für das, was ich eigentlich schon immer war. Zu der Zeit war ich Werkleiter in Charleston, gemeinsam mit einem Kollegen in der Werksleitung, der ganz klassisch transaktional führte (was damals der "normale" Führungsstil war), während ich eher der transformationale Typ bin. Dieser Kontrast machte mir noch mal richtig deutlich, wofür ich stehe: Es gab tatsächlich einen Namen für meinen (damals) etwas anderen Führungsstil.
In den Jahren danach habe ich Wolfgang vor allem aus der Ferne verfolgt, über seine Videos, während ich im Ausland unterwegs war. Ich war begeisterter Zuschauer und Anwender von dem, was er lehrte, wenn auch der direkte Kontakt noch fehlte. Bereits 2008 hatte er ein "echtes" Buch zum Thema High-Performance-Teams veröffentlicht, zu einem Zeitpunkt, an dem der Begriff Hochleistungsteam im deutschsprachigen Raum noch kaum bekannt war.
Der direkte Kontakt hat sich dann 2024 ergeben, zehn Jahre später, in meiner aktuellen Verantwortung. Da habe ich Wolfgang endlich persönlich kennengelernt, und seitdem arbeite ich immer wieder gerne mit ihm zusammen.

Wenn es also um Hochleistungsteams und Führung im deutschsprachigen Raum geht, kommt man meines Erachtens um Wolfgang Jenewein (externer Link, öffnet in neuem Tab) kaum herum. Ich habe ihn mal als den "bayerischen Simon Sinek" bezeichnet, wobei man auch Simon Sinek (externer Link, öffnet in neuem Tab) getrost den "amerikanischen Jenewein" nennen könnte.
Wer sich intensiver mit diesen Themen beschäftigen will, dem empfehle ich:
- Seine Videothek auf YouTube (externer Link, öffnet in neuem Tab) – dort finden sich fundierte und praxisnahe Impulse.
- Als Einstieg dieses 6-minütige Video von Wolfgang aus dem Jahr 2013 (externer Link, öffnet in neuem Tab), das bis heute nichts an Aktualität verloren hat.
- Sein Buch zu High-Performance-Teams von 2008 (externer Link, öffnet in neuem Tab), für alle, die tiefer einsteigen wollen.
Beim Klick auf „Video laden“ wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt (im datenschutzfreundlichen Modus). Dabei können Daten an den Anbieter übertragen werden - siehe unsere Datenschutzerklärung.
Freue mich auf den weiteren Austausch und die gemeinsame Lernreise. Hinweise und Kommentare gerne bei LinkedIn (externer Link, öffnet in neuem Tab).
Dr. Peter von Wartenberg (10.26)
Leading my Team